Das Ausscheidungsrennen zwischen den amerikanischen Sprint-Stars Jeneba Tarmoh und Allyson Felix ist geplatzt. Wie Tarmoh mitteilen ließ, werde sie nicht antreten.

Tarmoh sagt Entscheidungsrennen gegen Felix ab

Eugene (SID) - Das Ausscheidungsrennen zwischen den amerikanischen Sprint-Stars Jeneba Tarmoh und Allyson Felix ist geplatzt. Wie Tarmoh mitteilen ließ, werde sie nicht zu dem Zweikampf um den dritten und letzten US-Startplatz über die 100 m der Frauen bei den Olympischen Spielen in London (27. Juli bis 12. August) antreten. Durch den Verzicht darf ihre Trainingspartnerin Felix bei den Sommerspielen auch über die 100 m starten.
Sprint-Stars Jeneba Tarmoh (l.) und Allyson Felix Bild anzeigen
Sprint-Stars Jeneba Tarmoh (l.) und Allyson Felix © SID

Bereits nach der Entscheidung des amerikanischen Leichtathletik-Verbandes USATF, dass es ein entscheidendes Rennen um den letzten Startplatz geben sollte, hatte sich die 22-Jährige unzufrieden gezeigt. "Ich wurde in eine Ecke gedrängt. Sie sagten, wenn ich mich nicht entscheide, gebe ich meinen Olympiaplatz auf", klagte Tarmoh.

Am 24. Juni hatten sich die beiden Sprinterinnen bei den US-Trials der Leichtathleten in Eugene/Oregon im Finale in 11,07 Sekunden ein "totes" Rennen um Rang drei geliefert, keine Kamera konnte deutlich machen, wer von beiden vorn lag. Daraufhin hatte der Verband den Läuferinnen die Wahl gelassen, ob die Entscheidung im Ausscheidungsrennen oder per Münzwurf gefällt werden soll.

Als Mitglied der US-Frauenstaffel wird Tarmoh dennoch nach London reisen und dort zusammen mit Felix über die 4x100 m an den Start gehen.

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