Bereits nach der Entscheidung des amerikanischen Leichtathletik-Verbandes USATF, dass es ein entscheidendes Rennen um den letzten Startplatz geben sollte, hatte sich die 22-Jährige unzufrieden gezeigt. "Ich wurde in eine Ecke gedrängt. Sie sagten, wenn ich mich nicht entscheide, gebe ich meinen Olympiaplatz auf", klagte Tarmoh.
Am 24. Juni hatten sich die beiden Sprinterinnen bei den US-Trials der Leichtathleten in Eugene/Oregon im Finale in 11,07 Sekunden ein "totes" Rennen um Rang drei geliefert, keine Kamera konnte deutlich machen, wer von beiden vorn lag. Daraufhin hatte der Verband den Läuferinnen die Wahl gelassen, ob die Entscheidung im Ausscheidungsrennen oder per Münzwurf gefällt werden soll.
Als Mitglied der US-Frauenstaffel wird Tarmoh dennoch nach London reisen und dort zusammen mit Felix über die 4x100 m an den Start gehen.
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