"Witz des Jahrhunderts": Funkel kämpferisch

Düsseldorf (SID) - Trainer Friedhelm Funkel vom Fußball-Bundesligisten Fortuna Düsseldorf setzt sich kämpferisch gegen die Unruhe im Verein zur Wehr. Den Vorwurf, er bevorzuge seine Routiniers Oliver Fink (37) und Adam Bodzek (34) trotz schwacher Leistungen, konterte er am Freitag: "Sie haben hier unheimlich viel geleistet. Jetzt sollen sie nicht mehr gut genug sein? Und ich stelle sie angeblich auf, weil ich sie gut leiden kann? Das ist der Witz des Jahrhunderts", sagte Funkel.

Würde weiter auf Nübel setzen: Friedhelm Funkel Bild anzeigen Würde weiter auf Nübel setzen: Friedhelm Funkel © SID

Er stellte klar: "Ich entscheide, wer spielt. Nur ich. Da lasse ich mir von niemandem reinreden." Florian Kastenmeier wird daher beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten trotz seines spielentscheidenden Fehlers in der Vorwoche auch am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) bei Bayer Leverkusen im Tor stehen. "Zack Steffen ist noch nicht so weit", sagte Funkel: "Flo genießt mein absolutes Vertrauen."

Bei seinem Bundesliga-Debüt gegen Werder Bremen (0:1) hatte Kastenmeier vor dem Gegentor durch Niklas Moisander eine Flanke unterschätzt.