Viele laut Bundesagentur in Arbeitsmaßnahmen
2550 ehemalige Schlecker-Verkäuferinnen in neuen Jobs
Nürnberg (AFP) - Von den ehemaligen Schlecker-Verkäuferinnen haben nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) bislang 2550 einen neuen Job gefunden. Weitere 3500 befänden sich derzeit in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, sagte BA-Vorstandsmitglied Raimund Becker vor Journalisten in Nürnberg. Bei diesen Arbeitsmaßnahmen handle es sich etwa um Trainings zur richtigen Bewerbung oder für andere Kassensysteme als bei Schlecker. Umschulungen in andere Berufe würden derzeit nur vereinzelt laufen.
Zukunft unsicher für Ex-Schlecker-Mitarbeiterinnen
© AFP
Laut Becker sind im Arbeitsmarkt-Bericht für den Juni 11.500 ehemalige Beschäftige der Drogeriemarktkette erfasst, die nach ihrer Insolvenz inzwischen vollständig abgewickelt wird. Weitere 13.000 bis 14.000 dürften nun nach Schließung der letzten Filialen am Mittwoch dazu kommen. Neben den 3500 ehemaligen Schlecker-Mitarbeitern in Arbeitsmaßnahmen und den 2550 in neuen Jobs gebe es eine Gruppe von weiteren rund tausend früheren Beschäftigten, die nicht mehr als arbeitslos gelten. Diese seien etwa in Rente oder Erziehungszeit gegangen und damit aus der Statistik gefallen.
Artikel vom 28.06.2012
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