Französisches Unternehmen reagiert auf Atomausstieg
Areva will laut Bericht Jobs in Deutschland streichen
Hamburg (AFP) - Nach dem Beschluss zum Atomausstieg in Deutschland will der französische Kernkraftkonzern Areva einem Medienbericht zufolge bei seinem deutschen Ableger massiv Stellen streichen. Am deutschen Hauptsitz in Erlangen und an anderen Standorten wolle Areva rund 1300 der 5700 Stellen wegfallen lassen, berichtet der "Spiegel". Einzelheiten wolle die Unternehmensführung in Paris am 13. Dezember bekanntgeben.
Areva-Logo
© AFP
Mit dem Plan reagiere der Weltmarktführer für Nukleartechnik auf den Beschluss der Bundesregierung, acht Meiler sofort stillzulegen und bis zum Jahr 2022 ganz aus der Kernenergie auszusteigen. Seither sei der Bedarf an frischen oder wiederaufbereiteten Brennstäben drastisch zurückgegangen.
Artikel vom 19.11.2011
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