Rekordzuwächse verzeichnete das Flugziel Nordafrika. Ein Jahr nach den politischen Unruhen flogen im ersten Quartal 2012 insgesamt 644.000 Passagiere von deutschen Flughäfen in diese Region - ein Plus von 22,8 Prozent. Die Staaten mit den größten Rückgängen im Vorjahr - Ägypten mit minus 45 Prozent und Tunesien mit minus 61,1 Prozent - verzeichneten von Januar bis März 2012 die höchsten Zuwächse. Die Passagierzahlen nach Ägypten stiegen um 54,9 Prozent, die nach Tunesien um 107,2 Prozent. Die Ergebnisse von 2010, dem Jahr vor Beginn der Unruhen, konnten aber beide Länder noch nicht wieder erreichen.
In deutschen Hotels und Pensionen ließen Gäste aus dem In- und Ausland im ersten Quartal ordentlich die Kasse klingeln. Von Januar bis März stieg die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sechs Prozent. Von den insgesamt 96,2 Millionen Übernachtungen entfielen 83,2 Millionen auf Gäste aus dem Inland. Deren Zahl nahm um fünf Prozent zu. Die Zahl ausländischer Übernachtungsgäste stieg im ersten Quartal um neun Prozent auf 13 Millionen.
Im Monat März erhöhte sich die Zahl der Übernachtungen von ausländischen Gästen im Vergleich zum Vorjahresmonat um elf Prozent auf 4,6 Millionen. Aber auch die Zahl von Übernachtungsgästen aus dem Inland nahm im Vergleich zum März 2011 um sieben Prozent auf 22,2 Millionen zu. Insgesamt stieg die Zahl der Übernachtungsgäste um acht Prozent gegenüber März 2011.
Noch keine Kommentare vorhanden