Die EU-Kommission hatte einen Antrag Deutschlands, die strengeren deutschen Grenzwerte für bestimmte Substanzen im Spielzeug beibehalten zu können, in Teilen abgelehnt. Im Mittelpunkt stehe die Belastung von Spielwaren mit Blei, Arsen und Quecksilber, erklärten die Ministerien in Berlin. Sie könnten in bestimmten Konzentrationen bei Kindern die Entstehung von Tumoren auslösen und das Zentralnervensystem schädigen.
Die EU-Kommission hatte bei Ankündigung der Klage mit Unverständnis auf das Vorgehen Deutschlands reagiert. Um in Brüssel die Notwendigkeit von Verbesserungen der Richtlinie zu untermauern, habe das Bundesverbraucherministerium verschiedene Risikobewertungen von Spielzeug in Auftrag gegeben, teilte das Wirtschaftsministerium weiter mit.
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