Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Fehmarnbelttunnel

Leipzig (AFP) - Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig beginnt am Dienstag (9.00 Uhr) mit der Verhandlung zum Planfeststellungsbeschluss für den Fehmarnbelttunnel. Dieser genehmigt den Bau eines kombinierten Eisenbahn- und Straßentunnels zwischen der deutschen Insel Fehmarn und der dänischen Insel Lolland. Er wurde im Januar 2019 erlassen. Der Staatsvertrag zwischen Deutschland und Dänemark über eine feste Querung über den Fehmarnbelt stammt bereits aus dem Jahr 2008. (Az. BVerwG 9 A 7.19 u.a.)
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Zwei Umweltverbände und mehrere Fährunternehmen fechten den Planfeststellungsbeschluss für den deutschen Abschnitt vor dem Bundesverwaltungsgericht an. Sie verlangen eine umfassende gerichtliche Überprüfung. Das Gericht hat mindestens zehn Verhandlungstage angesetzt. In Leipzig sind noch weitere Klagen wegen verschiedener Aspekte rund um den Fehmarnbelttunnel anhängig.

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