Vegetarische Burger-Variante auch in Deutschland ins Standardsortiment aufgenommen

Burger King will Kunden fleischlosen "Rebel Whopper" schmackhaft machen

London (AFP) - Burger King will sich seinen Anteil am wachsenden Markt für vegetarische Burger-Alternativen sichern und bietet seit Dienstag auch in Europa seine fleischlose Whopper-Variante an. Die Einführung in 2500 Filialen in 25 Ländern sei der "größte Produktstart", den die US-Fast-Food-Kette jemals in Europa in die Wege geleitet habe, sagte Europachef David Shear in London. Auch in Deutschland kommt der "Rebel Whopper" ins Standardsortiment.
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Soll wie ein Burger schmecken: Burger Kings "Rebel Whopper" © AFP

"Wir beobachten aktuelle Trends und sich verändernde Essgewohnheiten unserer Gäste stetig", erklärte Klaus Schmäing von Burger King Deutschland. Mit dem Bratling auf Pflanzenbasis, der nach Unternehmensangaben durch die Zubereitung auf offener Flamme dem konventionellen Whopper geschmacklich zum Verwechseln ähneln soll, sollen Kunden eine Alternative bekommen, die ihren Fleischkonsum reduzieren möchten.

Der weltweite Fleischkonsum gilt nicht zuletzt wegen des enormen Flächenverbrauchs für die Viehhaltung und den Anbau von Futtermitteln für die Tiere als ein bedeutender Faktor bei der ökologischen Belastung des Planeten. Dem Markt mit Fleischalternativen auf Pflanzenbasis wird ein enormes Potenzial zugeschrieben: Das Bankhaus JPMorgan bezifferte dies für die kommenden 15 Jahre auf 100 Milliarden Dollar.

Zahlreiche Unternehmen ringen dabei um Marktanteile. Neben Impossible Foods und Beyond Meat aus dem US-Bundesstaat Kalifornien konkurrieren hierbei auch die Konzerne Nestlé und Unilever miteinander. Unilever hatte sich zuletzt das niederländische Unternehmen "The Vegetarian Butcher" gesichert, das nun in Europa Burger King für den "Rebel Whopper" beliefert.

Bislang hatte Burger King seinen vegetarischen Whopper in den USA und in Schweden getestet. In den USA zog das Unternehmen ein positives Fazit: Die fleischlose Variante habe die Verkaufszahlen angekurbelt, da sie Verbraucher angezogen habe, die üblicherweise nicht zur Kundschaft von Fast-Food-Ketten zählten.

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