Frühere IWF-Präsidentin will Preise und Banken stabil halten

EU-Gipfel ernennt Lagarde zur nächsten EZB-Chefin

Brüssel (AFP) - Die EU-Staats- und Regierungschefs haben endgültig grünes Licht für die Ernennung von Christine Lagarde zur nächsten Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) gegeben. Der EU-Gipfel ernannte die 63-jährige Französin mit Wirkung zum 1. November zur Nachfolgerin des Italieners Mario Draghi. Lagardes Amtszeit beträgt acht Jahre und kann nicht verlängert werden.
Christine Lagarde im EU-Parlament in Brüssel Bild anzeigen
Christine Lagarde im EU-Parlament in Brüssel © AFP

Die frühere Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) bedankte sich auf Twitter und kündigte an, sie wolle "die Preise im Eurogebiet stabil und die Banken sicher halten". Das EU-Parlament hatte die Personalie Mitte September gebilligt.

In einer Anhörung im Währungsausschuss des EU-Parlaments Anfang September hatte Lagarde unter anderem angekündigt, die ultralockere Zinspolitik ihres Vorgängers fortführen und stärker auf eine grüne Finanzpolitik setzen zu wollen.

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