Als "erfahrener Energiemanager und Führungspersönlichkeit" habe Mastiaux in seinen bisherigen Tätigkeiten nachgewiesen, "dass er strategisch konsequent vorgeht und mit Innovationskraft und hohem persönlichem Engagement beachtliche Erfolge erzielt", erklärte der EnBW-Aufsichtsratsvorsitzende, Claus Dieter Hoffmann. Mastiaux sei ein "profunder Kenner wesentlicher Geschäftsfelder der EnBW".
Das energiewirtschaftliche Umfeld sei derzeit schwierig und die Aufgaben entsprechend herausfordernd, erklärte der designierte Vorstandschef selbst. Dennoch habe die EnBW "das Potenzial und die Fähigkeit, um sich langfristig als erfolgreicher und auch profitabler Energiedienstleister positionieren zu können".
Im Zuge des Atomausstiegs im vergangenen Jahr musste EnBW zwei seiner vier Atommeiler abschalten. Das brachte dem Unternehmen 2011 einen Verlust von 867 Millionen Euro ein. Seit dem Regierungswechsel in Baden-Württemberg zu einer grün-roten Landesregierung im vergangenen Jahr ist der Konzern außerdem gehalten, seine Tätigkeit im Bereich der erneuerbaren Energien auszubauen. Das Land Baden-Württemberg hält knapp 47 Prozent der Anteile am drittgrößten Energieversorgers Deutschlands.
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