Tierschützer überzeugen Händler von Aus für Käfigeier

Endgültiges Aus für Verkauf von Käfigeiern rückt näher

Berlin (AFP) - Das endgültige Aus für den Verkauf von Eiern aus Käfighaltung in Deutschland rückt näher. Wie die Albert-Schweizer-Stiftung mitteilte, konnte sie mehrere Großhandelsunternehmen überzeugen, den Verkauf von Käfigeiern zu beenden. Dies sei ein "echter Durchbruch", erklärte die Tierschutzorganisation. Demnach wollen Metro, Fegro/Selgros, Handelshof, Peter Mattfeld & Sohn und Edeka C&C künftig keine Käfigeier mehr verkaufen.
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Legehennen © AFP

Die großen Supermarktketten bieten schon länger keine Eier aus Käfighaltung mehr an. Bei den Großhändlern gibt es Käfighalter hingegen noch zu kaufen. Zwar ist in Deutschland die Haltung von Hennen in Einzelkäfigen seit dem 1. Januar 2010 verboten, doch die Haltung in Kleingruppen-Käfigen ist weiter erlaubt. Die Albert-Schweizer-Stiftung sprach sich am Mittwoch erneut für ein "vollumfassendes Käfigverbot" bis spätestens Ende des Jahrzehnts aus.

Seit dem 1. Januar ist die Käfighaltung von Legehennen in allen EU-Ländern an sich verboten. Zahlreiche EU-Staaten haben die Regelung allerdings noch nicht umgesetzt. Haltungsart und Herkunft der Hühner lassen sich am Stempelaufdruck auf dem Ei ablesen. Die erste Ziffer auf dem Stempel steht für die Haltungsform, wobei 0 die ökologische Haltungsart kennzeichnet. Die Ziffer 1 steht für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfige.

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