Die Gewerkschaft Verdi reagierte verärgert. "Der Konzern setzt darauf, dass die westdeutschen Mitarbeiter nicht mitgehen und er so drastisch die Löhne senken kann", sagte der Verdi-Vertreter im Eon-Aufsichtsrat, Sven Bergelin, der "Rheinischen Post". Er kritisierte zudem, dass Betriebsrat und Mitbestimmung "wieder einmal" vor vollendete Tatsachen gestellt worden seien.
Eon argumentierte, die Zusammenlegung der Funktionen Personal- und Rechnungswesen führe zu deutlichen Kostensenkungen. Zudem würden Prozesse verbessert und standardisiert. In Berlin sollen rund 500 Mitarbeiter zuständig vor allem für das Personalwesen sein, in Cluj rund 600 für das Rechnungswesen. Eon will in Deutschland 6000 Stellen streichen, weltweit rund 11.000.
Noch keine Kommentare vorhanden