Seinen Umsatz steigerte News Corp. im Gesamtjahr leicht um ein Prozent auf 33,71 Milliarden Euro. Im vierten Quartal allerdings sanken die Einnahmen um sieben Prozent - auf 8,37 Milliarden Dollar. Die juristische Aufarbeitung des Skandals um d as Abhören von Handys in Großbritannien durch Journalisten des Medienkonzerns kostete den Konzern 2011/2012 nach eigenen Angaben 57 Millionen Dollar. Im Zuge der Ermittlungen hatte es insgesamt 76 Festnahmen gegeben, die vorerst letzten beiden am Dienstag. Die Zeitung "News of the World" schloss Murdoch wegen des Skandals kurzerhand.
News Corp. hatte Ende Juni verkündet, den Konzern in zwei Unternehmen aufgespalten zu wollen. Die profitablen Film- und Fernsehfirmen einschließlich der Filmstudios 20th Century Fox und des Fernsehsenders Fox News werden so von den teilweise angeschlagenen Zeitungs- und Buchverlagen getrennt. Beide Unternehmensteile sollen an der Börse notiert sein.
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