Generaldirektor Apostolos Tamvakakis erklärte, seine Bank werde ihre Anstrengungen zur Kapitalaufstockung fortsetzen und weiter der "Stabilitätspol" des Bankensystems im Hinblick auf die Rekapitalisierung bleiben.
Griechenlands zweitgrößte Geschäftsbank, die Alpha Bank, errechnete einen Verlust von 3,8 Milliarden Euro aufgrund des Anleihentauschs. Die Verluste der Eurobank, des drittgrößten Finanzinstituts, beliefen sich auf 5,5 Milliarden Euro, davon waren 4,6 Milliarden Euro dem Anleihentausch geschuldet. Die Piräus-Bank gab ihre Verluste mit 6,3 Milliarden Euro an. Davon entfielen 5,9 Milliarden Euro auf den Anleihentausch.
Der Anleihentausch ermöglicht es der Regierung in Athen, 107 der 350 Milliarden Euro Staatsschulden loszuwerden. Insgesamt sollen die privaten Gläubiger nach Nennwert auf 53,5 Prozent ihrer Darlehen verzichten. Der Schuldenschnitt war verknüpft mit der Zusage eines zweiten Rettungspakets von Eurozone und Internationalem Währungsfonds (IWF), mit dem eine Pleite des Lands vermieden werden soll.
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