Pomuskelstraffung durch Spezialschuhe nicht zu belegen
Hohe Strafe für Reebok wegen falscher Werbeversprechen
Washington (AFP) - Der Sportartikel-Hersteller Reebok muss wegen falscher Werbeversprechen für angeblich muskelstraffende Sportschuhe eine Millionen-Summe zahlen. Die Adidas-Tochter hatte ihre Schuhe "EasyTone" und "RunTone" damit beworben, dass sie die Po- und Beinmuskulatur aktivieren, das aber sei nicht zu belegen, teilte nun die US-Handelsaufsicht FTC mit. Reebok muss den Angaben zufolge deshalb 25 Millionen US-Dollar (18,3 Millionen Euro) zahlen, um getäuschte Kunden zu entschädigen.
Basketballschuh von Reebok
© AFP
"Die FTC will, dass die Werbenden verstehen, dass sie Verantwortung tragen und dass ihre Behauptungen über Sportbekleidung wissenschaftlich belegt sein müssen", erklärte der Direktor der Verbraucherschutzabteilung der FTC, David Vladeck. Reebok hatte damit geworben, dass spezielle Luftkissen unter den Schuhsohlen für "leichte Instabilität" beim Laufen sorgten, was die Muskeln deutlich mehr aktiviere als herkömmliche Turnschuhe. Einen Beweis dafür blieb das Unternehmen nach Ansicht der Handelsbehörde bisher aber schuldig.
Artikel vom 29.09.2011
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