Energie weiter schuld an hohen Lebenshaltungskosten

Inflationsrate lag im Januar bei 2,1 Prozent

Wiesbaden (AFP) - Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Januar um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit und korrigierte damit die vorläufige Schätzung von 2,0 Prozent wieder leicht nach oben. Auch im Dezember hatte die Inflationsrate bereits bei 2,1 Prozent gelegen. Somit verharrt sie vorerst weiter knapp über dem von der Europäischen Zentralbank angestrebten Höchstwert. Die EZB versucht, eine Rate von mehr als 2,0 Prozent zu vermeiden.
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Inflation © AFP

Verantwortlich für die steigenden Preise waren im Januar - wie schon in den Vormonaten - wieder die hohen Kosten für Energie, die um 7,2 Prozent höher lagen als im Januar 2011. Auch die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,0 Prozent, wofür vor allem höhere Preise für Kaffee und Fruchtsäfte verantwortlich waren. Auch Fleisch und Wurstwaren sowie Fisch wurden teurer, erheblich günstiger hingegen wurde Gemüse.

Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2011 gingen die Kosten für die Lebenshaltung im Januar um 0,4 Prozent zurück, wie die Statistiker bestätigten. Dieser Preisrückgang sei vor allem saisonbedingt.

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