"Die vergangenen zwei Jahre waren außergewöhnlich, das wird sich so nicht wiederholen", heißt es demnach in der Analyse, die bis ins Jahr 2035 reicht. Basis dafür sei die weiterhin positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. So werde die Arbeitslosenquote bis 2035 auf 3,7 Prozent sinken. Insgesamt hängen Prognos zufolge 23 Prozent aller Arbeitsplätze direkt oder indirekt vom Export deutscher Unternehmen ab: Waren es im Jahr 2000 etwa 7,7 Millionen, betrage die Zahl nun 9,6 Millionen Stellen, mehr als die Hälfte davon Dienstleistungsjobs.
Differenziert nach Ländern seien die meisten Arbeitsplätze (678.000 Jobs) von Frankreich abhängig, gefolgt von den USA (542.000) und Großbritannien (510.000). China liegt demnach auf dem elften Platz (227.000), zeige aber eine enorme Tendenz nach oben. Laut Prognos-Analyse wird sich die US-Wirtschaft Ende des Jahrzehnts wieder erholen und stärker wachsen als die EU. Daher werde es China bis 2035 auch nicht gelingen, die USA als größte Volkswirtschaft zu überholen. Grundlage des Weltreports ist dem Bericht zufolge ein komplexes Modell, das 42 Länder systematisch interagieren lässt und Prognosen bis 2035 ermöglicht.
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