Umfrage zeigt Unterschied zwischen den Geschlechtern

Jeder dritte Erwachsene hat nach eigenen Angaben nicht ausreichend vorgesorgt

Frankfurt/Main (AFP) - Jeder dritte Deutsche hat noch nicht ausreichend für das Alter vorgesorgt. Das geht aus einer repräsentativen Online-Befragung von gut 2000 Erwachsenen hervor, deren Ergebnisse der Online-Versicherungsmakler Clark am Donnerstag veröffentlichte. Demnach fühlt sich ein weiteres Drittel der Befragten beim Thema Altersvorsorge gut vorbereitet. Elf Prozent hätten "schlicht keine Lust, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen", erklärte Clark.
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Offenbar neuer Streit um Grundrente © AFP

Während der Umfrage zufolge 26 Prozent der Männer ausreichend vorgesorgt haben, sind es bei den Frauen lediglich 18 Prozent. "Sie fühlen sich auch eher mit der Rentenplanung überfordert", erklärte der Online-Makler.

"Zudem scheint die umfassende Rentenplanung generell erst in der zweiten Lebenshälfte zu erfolgen." Demnach gaben ein Drittel der Altersgruppe ab 55 und ein Viertel der über 45-Jährigen an, genügend vorgesorgt zu haben. Bei den 25- bis 34-Jährigen waren es demnach zehn Prozent und in der Altersgruppe bis 24 nur zwei Prozent.

Jeder Vierte in dieser Gruppe von 18 bis 24 Jahren ist laut Clark "der Meinung, noch genügend Zeit zu haben". Dabei lohne sich Altersvorsorge besonders für Berufsstarter, die noch nicht viel Geld zur Verfügung hätten und "auf den Zeitfaktor setzen" wollten. “Viele Deutsche setzen sich nur ungenügend oder zu spät mit ihrer Altersvorsorge auseinander", erklärte das Unternehmen. Häufig sei "eine systematische Kombination aus gesetzlicher Rente, betrieblicher Altersvorsorge und privater Vorsorge" sinnvoll.

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