Beispielsweise schlagen die Initiatoren auf der Webseite dialog-internet.de anerkannte Jugendschutzsoftwares vor. Diese Programme, die von der Kommission für Jugendschutzmedien geprüft werden, funktionieren wie ein Filter: Anbieter von Internetseiten melden ihnen, für welche Altersgruppe die Inhalte der Seite geeignet sind. Wer das Programm installiert hat, kann für Kinder ungeeignete Seiten dann nicht abrufen. Derzeit gibt es zwei solcher anerkannten Programme.
In Zukunft solle es "weitere Programme weiterer Anbieter geben", forderte der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). Lösungen für verschiedene Betriebssysteme und mobile Anwendungen müssten gefunden werden. "Je mehr Anbieter dabei mitmachen, umso wirksamer ist der Schutz", erklärte Tillich.
Neben der Weiterentwicklung von Jugendschutzprogrammen wollen sich die Initiatoren der Kampagne mit dem Namen "Sicher online gehen" künftig auch beim Aufbau eines Netzes für Kinder engagieren. Zudem solle die Elterninformation weiter vorangebracht werden.
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