In Zeiten der Klimakrise sollten keine neuen Flughäfen eröffnet werden

Klimaaktivisten planen Proteste zu Eröffnung des Hauptstadtflughafens BER

Berlin (AFP) - Klimaaktivisten planen eine "Aktion zivilen Ungehorsams" zur Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER am 31. Oktober. Aufgrund der Klimakrise sei "kein Platz für neue Flughäfen", erklärte das Aktionsbündnis "Am Boden bleiben" am Freitag. Parallel zu der geplanten Blockade seien weitere Demonstrationen geplant, unter anderem von BUND Jugend und Fridays For Future.
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Baustelle BER im November 2019 © AFP

"Wenn wir die 1,5-Grad-Grenze einhalten wollen, darf der Flugverkehr nicht weiter wachsen – er muss sinken! Mit zivilem Ungehorsam werden wir diesen Wahnsinn blockieren", erklärte eine Sprecherin des Bündnisses. Die Initiative fordert unter anderem die Einstellung von Inlandsflügen und ein Ende der Subventionen für die Flugindustrie sowie den Ausbau von klimagerechten Alternativen.

Die BER-Inbetriebnahme beginnt nach Angaben der Betreibergesellschaft FBB am 31. Oktober mit der Eröffnung des Terminals 1. An diesem Tag werden demnach parallel eine Maschine der britischen Fluggesellschaft Easyjet sowie eine Maschine der Lufthansa ankommen.

Am Morgen des 4. Novembers soll die südliche Start- und Landebahn mit der Landung einer Maschine der Qatar Airways in Betrieb gehen. Ab diesem Tag gelten dann laut FBB auch die neuen Nachtflugbeschränkungen des BER. Der Umzug vom Berliner Flughafen Tegel zum BER endet demnach mit dem letzten Flug einer Air France von Berlin-Tegel nach Paris am 8. November 2020.

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