Softwarekonzern baut Portfolio seiner Xbox aus

Microsoft kauft für 7,5 Milliarden Dollar Spiele-Entwickler ZeniMax

New York (AFP) - Der US-Softwareriese Microsoft kauft für 7,5 Milliarden Dollar (knapp 6,4 Milliarden Euro) den Videospiel-Konzern ZeniMax und den dazugehörigen Entwickler Bethesda Softworks. Microsoft erklärte am Montag, mit dem Geschäft ein "beeindruckendes Portfolio an Spielen, Technologie und Talent" für seine Spielekonsole Xbox zu erwerben. Bethesda Softworks steht unter anderem hinter den Erfolgsspielen "The Elder Scrolls" und "Fallout".
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Logo des US-Technologiekonzerns Microsoft © AFP

Mit der Übernahme stärkt Microsoft Wochen vor der für November geplanten Vorstellung seiner neuen Xbox Series X seine Position bei Videospielen. Der Konzern will insbesondere dem Konkurrenten Sony Marktanteile abknöpfen. In den vergangenen Jahren verkaufte Sony doppelt so viele Exemplare seiner Spielkonsole PlayStation 4 wie Microsoft Exemplare seiner Xbox.

Microsoft erklärte, Videospiele seien die größte und am schnellsten wachsende Unterhaltungsform weltweit. Die Branche dürfte demnach im kommenden Jahr einen Gewinn von 200 Milliarden Dollar erzielen.

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