Als einwandfrei im Geschmack wurden auch drei Marken bewertet, die zwischen 46 und 69 Cent pro Liter kosten. Bei einer Marke des Anbieters Coca Cola fanden die Prüfer einen Keim, der zwar nicht als gesundheitlich bedenklich gelte, dessen Vorkommen im Mineralwasser aber zu klären sei. Zwei aus Italien und Österreich importierte Edelmarken, aber auch ein Wasser eines Discounters, schmeckten den Angaben zufolge deutlich nach Acetaldehyd, das bei der Herstellung von PET-Flaschen entsteht. Gesundheitlich sei dies kein Problem, sensorisch seien die Wässer aber "mangelhaft". Bei einem Wasser mit "Bio"-Kennzeichnung bemängelten die Tester, dass die Deckeldichtungen weichmacherhaltiges PVC enthielten.
Nur drei der getesteten Mineralwässer enthielten laut Stiftung Warentest reichlich Mineralstoffe. Jedes zweite getestete Wasser sei mineralstoffarm, die Gehalte ähnelten oft dem Trinkwasser in der Region. Als Mangel gilt dies nicht. Um die Bezeichnung Mineralwasser tragen zu dürfen, musste ein Produkt zwar früher mindestens 1000 Milligramm Mineralstoffe pro Liter enthalten. Diese Regelung gilt aber schon seit der europäischen Harmonisierung 1980 nicht mehr.
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