Der Bundesrat hatte die Pläne der Regierung zur Kürzung der Förderung am Freitag vorerst gestoppt und eine gründliche Überarbeitung gefordert. Die Länderkammer stimmte mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit für die Anrufung des Vermittlungsausschusses.
Staatssekretärin Reiche sagte der "Mitteldeutschen Zeitung", die wirtschaftliche Situation der Solarunternehmen sei "nicht gut". Erfolgreich seien die Firmen, die exportierten und innovativ seien. Die Förderung der Solarenergie - Anlagenbesitzer bekommen einen garantierten Preis für die Einspeisung ins Stromnetz - habe damit aber "gar nichts" zu tun.
Laut Bericht der Zeitung ist nach Solon, Q-Cells und First Solar auch der Solarmodul-Hersteller Sovello aus Bitterfeld-Wolfen in Schwierigkeiten. Das Unternehmen mit 1200 Beschäftigten erwäge wegen stockender Verkäufe und eines massiven Preisverfalls eine Insolvenz in Eigenverantwortung. Ein Unternehmenssprecher bestätigte dies nicht, sagte aber, Sovello habe die Produktion auf ein Drittel seiner Kapazität gedrosselt und prüfe die Einführung von Kurzarbeit.
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