Chef-Unterhändler treffen sich in Washington

Neue Handelsgespräche zwischen China und den USA begonnen

Washington (AFP) - Rund eine Woche vor Ablauf einer wichtigen Frist im Handelskonflikt zwischen den USA und China hat eine neue Verhandlungsrunde beider Staaten begonnen. Die vom US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und dem chinesischen Vize-Regierungschef Liu He geleiteten Delegationen trafen am Donnerstag in Washington zusammen. Ziel ist es, die Eckpunkte für einen Handelsvertrag zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt festzulegen.
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Trump und Xi telefonieren zu Handelsstreit © AFP

Eine Frist für einen Erfolg der Verhandlungen läuft am 1. März ab, dem Freitag kommender Woche. US-Präsident Donald Trump hat gedroht, Strafzölle auf chinesische Waren drastisch zu erhöhen, wenn bis dahin keine Einigung erzielt wird. Zölle auf Waren im Umfang von 200 Milliarden Dollar (175 Milliarden Euro) würden dann von bislang zehn auf 25 Prozent steigen. Allerdings hat Trump angedeutet, dass er die Frist verlängern könnte.

Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt stecken seit einem Jahr im Handelskonflikt und haben sich gegenseitig mit massiven Strafzöllen überzogen. Weltweit schürt dies Ängste vor einem Einbruch der Konjunktur. Trump ist das US-Handelsdefizit mit China ein Dorn im Auge. Er beschuldigt Peking unfairer Praktiken, darunter des Diebstahls von geistigem Eigentum.

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