Zudem wolle Opel Kosten für Autoteile, Modell-Entwicklung und in der Produktion senken, teilte der Autohersteller mit. Vorteile sollen sich künftig zudem aus der Partnerschaft mit dem französischen Autokonzern PSA Peugeot Citroën ergeben, welche die US-Opel-Mutter General Motors (GM) Ende Februar besiegelte.
Opel-Aufsichtsratschef und GM-Vizechef Stephen Girsky erklärte, "GM steht hinter Opel" und unterstütze Management wie Arbeitnehmervertreter darin, das Rüsselsheimer Traditionsunternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Aufsichtsrats-Vize und Opel-Betriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug wertete den Geschäftsplan für die Jahre 2012 bis 2016 als "eine gute Basis für die Zukunft" Opels. Die Unterstützung von GM zeige, wie wichtig der Konzernmutter das technische Know-How an den Standorten in Europa sei.
In den vergangenen Monaten wurde wieder verstärkt über die Zukunft Opels spekuliert. Verluste und sinkende Verkaufszahlen bereiten dem Autohersteller Sorgen. Die Werke sind zum Teil nur schwach ausgelastet. Deswegen kündigte Opel kürzlich an, dem Werk Bochum die Produktion des beliebten Familienwagens Zafira nur noch bis zum Auslaufen der aktuellen Reihe zuzusichern. Danach droht dem Werk das Aus. Die Fertigung wandert in ein anderes Werk. Betriebsbedingte Kündigungen schließt Opel jedoch bis Ende 2016 aus.
Bereits Ende Februar hatte die Opel-Mutter GM eine strategische Allianz mit PSA angekündigt und war mit sieben Prozent bei den Franzosen eingestiegen. Vorgesehen ist bisher eine Zusammenarbeit bei Einkauf, der Entwicklung und Logistik. Medien spekulieren jedoch auch über einen sogenannten Produktionsverbund. Demnach könnte Opel künftig etwa in seinen Werken Autos für PSA bauen und umgekehrt.
Noch keine Kommentare vorhanden