Neben möglichen Werksschließungen sei auch die Zusammenarbeit mit dem französischen Autohersteller PSA Peugeot Citroën kein Gegenstand des Geschäftsplans, den Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke dem Aufsichtsrat am 28. Juni vorlegen wolle, berichtet die "FTD". Enthalten sein sollen demnach hingegen Angaben zu Investitionen in Modelle und zu einer neuen Markenstrategie für Opel.
Über die Zukunft von Opel und seiner Werke wird seit Wochen wieder heftig spekuliert. Medien berichteten, Opel wolle die Produktion seines wichtigsten Modells Astra mit der neuen Baureihe ab 2015 vom Mutterwerk Rüsselsheim abziehen und den Wagen nur noch im Ausland produzieren lassen. Bisher wird das Auto neben Rüsselsheim auch in den Werken im britischen Ellesmere Port und im polnischen Gleiwitz (Gliwice) gebaut, wo die Produktionskosten niedriger sein sollen.
Die IG Metall fürchtet, Opel könne im Falle einer solchen Entscheidung zur besseren Auslastung von Rüsselsheim die Produktion des Familienwagens Zafira aus dem Werk Bochum abziehen und in das Mutterwerk verlagern. Die Gewerkschaft hält dann das endgültige Aus für das Ruhrgebietswerk für möglich.
Noch keine Kommentare vorhanden