Unternehmensangaben zufolge produzierte Opel im vergangenen Jahr in Rüsselsheim rund 18.300 Astras der zehnten Baureihe. In Gliwice waren es demnach 153.000 und am Sitz im britischen Ellesmere Port 136.000.
Im Werk in Gliwice müssten vermutlich Beschäftigte entlassen werden, wenn das Werk nicht besser ausgelastet werde, berichtet die Zeitung. Doch auch am Opel-Stammsitz werde in der Produktion derzeit nur an vier Tagen in der Woche gearbeitet, weil die Bestellungen zurückgegangen sind.
Eine Verlagerung von Produktionskapazitäten könnte Unternehmenschef Stracke laut dem Bericht nur mit der Zustimmung von Betriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug umsetzen. Im Jahr 2010 hätten Belegschaft und Konzernleitung einen Vertrag geschlossen, der dem Stammwerk die Hälfte des Produktionsvolumens für den fünftürigen Astra zusage. Im Gegenzug für diese und andere Zusagen hatten die Beschäftigten demnach auf jährlich 265 Millionen Euro Lohn verzichtet.
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