Der Konzerngewinn betrug im ersten Quartal insgesamt eine Milliarde Dollar, wie GM mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte GM noch 3,15 Milliarden Dollar eingenommen. Die wirtschaftliche Erholung in den USA, eine Rekordnachfrage in China und das weltweite Wachstum der Marke Chevrolet hätten zu den "soliden Ergebnissen" geführt, erklärte GM-Chef Dan Akerson. "Aber in Europa bleibt noch viel zu tun." Akerson kündigte an, dass GM "am Umsatz und an den Kosten" arbeiten werde, um in Europa "wettbewerbsfähig und rentabel" zu werden.
Opel und die britische Schwestermarke Vauxhall sind die Sorgenkinder des größten Autobauers der Welt. Mit Blick auf Spekulationen über mögliche Werksschließungen in Europa versicherte GM-Finanzchef Dan Amman im TV-Sender CNBC, dass der Konzern keine radikalen Maßnahmen plane, sondern "eine Serie von Fortschritten". Allerdings sagte Amman, es sei noch "zu früh", um zu sagen, ob der Konzern die Talsohle in Europa durchschritten habe.
"Wir müssen besser werden", sagte auch Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke in einer auf Englisch gehaltenen Telefonkonferenz mit Journalisten. Nach Schwierigkeiten im Januar und Februar könne die Rüsselsheimer GM-Tochter für März aber einen "sehr guten Marktanteil" vorweisen. "Wir werden einen neuen Plan für das Unternehmen vorlegen, wir werden liefern und unsere Hausaufgaben machen", sagte Stracke. Der Opel-Chef bekräftigte dabei, dass sich das Unternehmen an die Vereinbarung mit der Arbeitnehmerseite halten werde, bis 2014 keine Werksschließungen vorzunehmen.
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