Schlecker hatte Ende Januar Insolvenz angemeldet, nachdem das Unternehmen über Jahre hinweg Verluste angehäuft hatte. Im Kampf ums Überleben schloss das Unternehmen im März mehr als 2000 Filialen in ganz Deutschland; knapp 10.000 Verkäuferinnen wurden entlassen. 800 von ihnen haben mittlerweile über die Bundesagentur für Arbeit (BA) wieder eine Stelle gefunden. Weitere 1500 frühere Schlecker-Beschäftigte nähmen an Fortbildungen wie Bewerbungstrainings teil, sagte BA-Vorstandsmitglied Raimund Becker in Nürnberg. Mehrere hundert zunächst arbeitslos gemeldete Mitarbeiter hätten sich aus unterschiedlichen Gründen wieder aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet.
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