Die Österreich-Tochter Schleckers ist wirtschaftlich stark vom insolventen Mutterunternehmen in Deutschland abhängig. Als unabhängiges Unternehmen dürften die Aussichten deutlich schlechter sein.
Neben den Problemen mit dem Österreich-Geschäft stocke auch der Verkauf der 1000 Filialen in Spanien, berichtete das "Manager Magazin". Anfang Juni sei mit dem US-Investor Oaktree der bislang wichtigste Interessent abgesprungen. Zwar hätten die Filialen in Spanien bislang profitabel gearbeitet. Jedoch habe die Wirtschafts- und Finanzkrise im Land das Geschäft schwer belastet. Dadurch dürfte der von Insolvenzverwalter Geiwitz angepeilte Verkaufspreis von 100 Millionen Euro kaum noch zu erzielen sein, schrieb das "Manager Magazin".
Schlecker hatte im Januar Insolvenz angemeldet. Kürzlich wurde die endgültige Abwicklung beschlossen. Die Pleite gilt als eine der größten in der deutschen Wirtschaftsgeschichte.
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