Höchster Anstieg seit Anfang 2016

Reallöhne steigen im dritten Quartal um fast zwei Prozent

Wiesbaden (AFP) - Die Reallöhne in Deutschland sind im zurückliegenden Quartal bis Ende September kräftig gestiegen: Sie legten um 1,9 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Dies ist der höchste Anstieg seit dem ersten Quartal 2016 - damals waren die Reallöhne um 2,5 Prozent geklettert.
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Münzen und Geldscheine © AFP

Nominal wuchsen die Löhne um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, wie die Statistiker mitteilten. Die Verbraucherpreise legten im selben Zeitraum um 1,5 Prozent zu - dies ergab einen preisbereinigten Verdienstzuwachs um 1,9 Prozent.

Über dem Durchschnitt kletterten die Reallöhne laut Statistik in der Industrie, im Baugewerbe und im Bereich Erziehung und Unterricht, weil hier die Nominallöhne im dritten Quartal jeweils um mehr als vier Prozent wuchsen. Deutlich geringere Lohnsteigerungen als der Durchschnitt mussten die Beschäftigten in den Bereichen Grundstücks- und Wohnungswesen, bei Finanz- und Versicherungsdienstleistern sowie in der Wasserversorgung hinnehmen. Hier machte der Nominallohnanstieg nicht einmal die Inflation wett.

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