Markttransparenzstelle soll Verbraucher schützen

Regierung will Strom- und Gashandel transparenter machen

Berlin (AFP) - Der Handel mit Strom und Gas soll transparenter werden. Eine Markttransparenzstelle beim Bundeskartellamt soll dafür künftig den Großhandel überwachen, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Das Ministerium verschickte demnach einen entsprechenden Gesetzentwurf an die Bundesländer und Verbände.
Strommasten in Brandenburg Bild anzeigen
Strommasten in Brandenburg © AFP

Das Vorhaben ist Teil des Zehn-Punkte-Plans der Regierung zur Energiewende. Das Kabinett soll darüber Anfang Mai abstimmen.

"Ziel des Gesetzes ist es, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger sowie auch der Unternehmen in die Energie-Großhandelsmärkte zu stärken", erklärte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). Die Markttransparenzstelle ermögliche die zentrale "laufende Auswertung aller relevanten Daten". So könnten Manipulationen schneller und effektiver aufgedeckt werden.

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