Alltours verzeichnet im Juni "Trendwende"

Reiseanbieter hoffen auf bessere Griechenland-Geschäfte

Berlin/Hannover (AFP) - Nach der Einigung auf eine Regierungskoalition in Griechenland rechnet Deutschlands Tourismusbranche mit einer Erholung im Geschäft mit Reisen in das Land. "Wenn sich die Lage jetzt stabilisiert, wird das Geschäft sicher anziehen", sagte eine Sprecherin des Deutschen ReiseVerbandes (DRV). Besonders im Bereich der Last-Minute-Angebote könnten sich jetzt viele Verbraucher noch für Reisen nach Griechenland entscheiden.
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Strand in Griechenland © AFP

Urlauber könnten bei den Reiseveranstaltern noch immer häufig Schnäppchen machen, sagte die DRV-Sprecherin. "Die griechischen Hoteliers haben den Veranstaltern günstige Angebote unterbreitet, welche diese an die Verbraucher weitergeben. Es gibt sehr viele günstige Angebote für Griechenland."

Der Anbieter Alltours hatte mitgeteilt, im Juni "die Trendwende" im Geschäft mit Griechenland-Reisen geschafft zu haben. Das Unternehmen habe in der ersten Monatshälfte 13 Prozent mehr Buchungen verzeichnet als im Vorjahreszeitraum. Ausschlaggebend gewesen seien Preissenkungen, Frühbucherrabatte und die Werbung für Griechenlandreisen.

Branchenführer TUI hingegen will noch nicht von einer Trendwende sprechen. Zwar wachse seit März das Geschäft mit Griechenland-Reisen wieder "kontinuierlich", sagte eine Sprecherin. Jedoch seien die Buchungszahlen "noch zweistellig unter den Vorjahreswerten". Auch TUI setzt aber auf ein gutes Geschäft mit Last-Minute-Reisen, wie die Sprecherin sagte. Der Ausgang der Wahl sorge "für Zuversicht".

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