Verkehrsminister bringt Gesetzesvorhaben in die Ressortabstimmung

Scheuer will Elektromobilität mit mehr Ladestationen zum Durchbruch verhelfen

Berlin (AFP) - Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will beim Ausbau der Elektromobilität mit einer besseren Ladeinfrastruktur aufs Tempo drücken. Der Autogipfel bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe diese Strategie bestätigt, erklärte Scheuer am Dienstag. "Ich will, dass Laden immer für alle und überall möglich ist", erklärte der Minister.
Elektroauto an einer Ladestelle Bild anzeigen
Elektroauto an einer Ladestelle © AFP

Ziel sei es etwa, Hindernisse bei der privaten Ladeinfrastruktur in Tiefgaragen oder den beschleunigten Ausbau von zusätzlichen Ladepunkten anzugehen. "Deshalb habe ich ein Gesetzesvorhaben zur Beschleunigung des Hochlaufs der Elektromobilität auf den Weg gebracht, das jetzt in die Ressortabstimmung geht", erklärte Scheuer. "Nur so schaffen wir es, den Wohlstand zu erhalten und klimafreundliche Mobilität zu ermöglichen."

Das Gesetzesvorhaben zielt nach Angaben von Scheuers Ministerium darauf, beim Einbau von Ladeinfrastruktur in Gebäuden rechtliche Hürden abzubauen sowie steuerliche Anreize für das Laden beim Arbeitgeber zu schaffen. Außerdem soll es mehr Ladesäulen im öffentlichen Raum sowie Anreize für Elektrofahrzeuge in Kommunen durch eine Überarbeitung des Elektromobilitätsgesetzes geben.

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