30 Prozent mehr Sonnenstrom von Januar bis April

Sonne und Wind liefern immer mehr Strom

Berlin (AFP) - Sonne und Wind liefern immer mehr Strom in Deutschland. Die Menge des in die deutschen Netze eingespeisten Solarstroms stieg in den ersten vier Monaten 2012 im Schnitt um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mitteilte. Windanlagen lieferten in der gleichen Zeit 25 Prozent mehr Strom. Die Strom-Ausbeute war hier allerdings sehr unterschiedlich: Während die Windstrom-Menge im Januar 90 Prozent über dem Vorjahreswert lag, waren es im April sieben Prozent weniger.
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Solaranlage © AFP

Das Plus beim Sonnenstrom dürfte vor allem am zuletzt rasanten Zubau von Solaranlagen liegen. Angesichts einer deutlichen Kürzung der Solarförderung Anfang 2012 hatten viele Hausbesitzer und Landwirte ihre Anlagen noch Ende vergangenen Jahres ans Netz anschließen lassen, diese liefern entsprechend seit Anfang des Jahres Strom. Die neuen Zahlen dürften die Diskussion um die Kosten der Solarförderung weiter beflügeln. Der Bundesrat stimmt am Freitag über eine erneute deutliche Kürzung ab. Diese gilt rückwirkend zum 1. April, der Beschluss könnte sich aber weiter verzögern, falls der Bundesrat den Vermittlungsausschuss anruft.

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