Die Abfindung passe nicht zu den Schwierigkeiten des Unternehmens, das zahlreiche Stellen kürzen muss. In Zeitungsberichten war von bis zu 5000 Jobs die Rede, die gestrichen werden sollen. Die Aktionärsversammlung soll am Nachmittag über die Zahlung an den früheren Unternehmenschef befinden. Gourgeon hatte das Geld bei seiner Entlassung im Oktober 2011 erhalten und sich dafür verpflichtet, drei Jahre nicht bei einem Konkurrenten anzuheuern. Es ist Teil einer insgesamt 1,4 Millionen Euro hohen Abfindung, die der Verwaltungsrat dem früheren Chef bei seinem Abgang zugestand.
Der Vertreter des Staates, der knapp 16 Prozent an der Fluggesellschaft hält, soll laut Moscovici bei der Hauptversammlung gegen die Prämie stimmen. Doch auch bei einem Veto muss Gourgeon das Geld nicht zurückzahlen.
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