Mit dem Umbau in Stuttgart und dem nun begonnen Streckenneubau über die Schwäbische Alb würden Engpässe auf einer "wichtigen europäischen Achse" beseitig, die von Paris über Stuttgart, München und Bratislava bis Budapest verlaufe, erklärte Ramsauer. Die Fahrzeit von Stuttgart nach Ulm werde von derzeit 54 auf 28 Minuten sinken. Der Ausbau der Zugstrecke kostet Bund und Land insgesamt 2,9 Milliarden Euro. Sie soll bis 2020 fertiggestellt sein.
Die Verbindung ist Teil eines Großprojekts mit dem offiziellen Namen "Stuttgart-Ulm". Teil dessen ist auch das Projekt "Stuttgart 21", bei dem der Stuttgarter Bahnknoten neugeordnet und der Hauptbahnhof unter die Erde verlegt werden sollen. Dieses Vorhaben wird aktuellen Schätzungen zufolge rund 4,3 Milliarden Euro kosten. Seit mehreren Jahren gibt es in Stuttgart erheblichen Protest gegen die Bauarbeiten. Noch immer treffen sich in Stuttgart wöchentlich Projektgegner zu Demonstrationen.
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