Von der Leyen und US-Präsident diskutieren in Davos über Handelsabkommen

Trump droht erneut mit höheren Autozöllen

Davos (AFP) - US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen haben am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos angesichts der transatlantischen Spannungen in Handelsfragen über ein mögliches Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten diskutiert. Trump erneuerte dabei am Dienstag seine Drohung mit möglichen Strafzöllen auf Autos aus der EU. Solche Zölle würden sehr ernsthaft in Betracht gezogen werden, falls es kein Handelsabkommen gebe. Gleichwohl erwarte er, "dass wir einen Deal machen können".
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Von der Leyen und Trump in Davos © AFP

Wenn sich die EU "fair" verhalte, "werden wir kein Problem haben", fügte Trump hinzu. Von der Leyen betonte, dass beide Seiten "gute Freunde" seien. Nach dem Treffen teilte die EU-Kommission mit, dass es "bald" neue Gespräche in Washington geben solle.

Von der Leyen erklärte, sie sei überzeugt, dass es eine "positive" Agenda der USA und der EU in Handelsfragen geben könne, ebenso in den Bereichen Technologie, Energie "und vieles andere mehr".

Das Treffen von der Leyens mit Trump war die erste offizielle Begegnung der Kommissionschefin mit dem US-Präsidentin seit ihrem Amtsantritt Anfang Dezember. Vor dem Treffen in Davos hatte Trump im Beisein seines Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und seines Handelsministers Wilbur Ross gesagt, er wolle mit von der Leyen Gespräche über ein "gutes Handelsabkommen" führen.

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