Verbindung geht vom Behälter in Lebensmittel über
Tupperware Frankreich verzichtet künftig auf Bisphenol A
Paris/Frankfurt (AFP) - Der Haushaltswaren-Hersteller Tupperware verzichtet in seinen Produkten in Frankreich künftig auf die Chemikalie Bisphenol A (BPA). Das Unternehmen werde den Kunststoff Polycarbonat, zu dessen Herstellung BPA verwendet wird, künftig gegen ein anderes Material ersetzen, das "nicht die geringste Spur von Bisphenol A" enthält, schreibt Tupperware Frankreich in seinem neuen Sommerkatalog. Damit wolle der Konzern Kritikern entgegentreten, die die Auswirkungen des Stoffs auf die Gesundheit fürchteten.
Tupperware-Produkte
© AFP
BPA gilt als umstritten, weil geringe Mengen davon in Lebensmittel und Getränke übergehen, wenn diese in Behältnissen aufbewahrt werden, die den Stoff enthalten. Zur Herstellung von Babyflaschen ist Polycarbonat in der EU seit dem vergangenen Jahr verboten. Tupperware Deutschland machte am Freitag zunächst keine Angaben zur Verwendung von BPA in den Produkten für den deutschen Markt.
Artikel vom 11.05.2012
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