Mehr Geld auch für Leiharbeiter und mehr Azubis

VW-Beschäftigte erhalten 4,3 Prozent mehr Lohn

Hannover (AFP) - Die rund 102.000 Beschäftigten in den deutschen Werken des Autobauers Volkswagen und bei der VW-Finanztochter erhalten zum 1. Juni 4,3 Prozent mehr Lohn. Darauf haben sich IG Metall und Konzernführung in der Nacht in Hannover nach nur zwei Verhandlungsrunden geeinigt. Zu dem von den Verhandlungsführern beider Seiten in Hannover am Vormittag vorgestellten Abschluss gehört auch die Übernahme von bis zu 3000 Leiharbeitern in den kommenden drei Jahren sowie die Erhöhung der Zahl der Auszubildenden um 175 auf dann 525.
VW-Beschäftigte erhalten 4,3 Prozent mehr Lohn Bild anzeigen
VW-Beschäftigte erhalten 4,3 Prozent mehr Lohn © AFP

Zudem vereinbarten beide Seiten eine bessere Bezahlung von Leiharbeitern und eine jährliche Einmalzahlung von 200 Euro für Auszubildende.

Der Verhandlungsführer der IG Metall, Hartmut Meine, hatte bereits zum Auftakt der Verhandlungen klar gemacht, Basis für eine Einigung müsse der Abschluss von 4,3 Prozent im Flächen-Tarifvertrag der Metall- und Elektrobranche sein.

Der Personalvorstand des Konzerns, Horst Neumann, sagte zu dem jetzt gefundenen Kompromiss: "Die Beschäftigten erhalten eine ordentliche Lohnerhöhung. Wir sind dafür ans Äußerste dessen gegangen, was der verschärfte internationale Wettbewerb in der Automobilindustrie zulässt." Die Laufzeit des neuen Haus-Tarifvertrages beträgt 13 Monate.

Bewerten Sie diesen Artikel

0.0
0,0 (0 Stimmen)

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Noch keine Kommentare vorhanden

Zu diesem Artikel wurde noch kein Kommentar hinterlassen, schreiben Sie doch den ersten.

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder
Als Startseite festlegen Facebook Twitter RSS-Feeds Mobile