Es sei zu beobachten, dass sich Betriebe immer frühzeitiger um Auszubildende bemühten, erklärte ZDH-Präsident Otto Kentzler. Die Unternehmen "warten nicht ab, bis sich qualifizierte Schulabgänger anderweitig orientiert haben".
Ende April hätten die Handwerksunternehmen knapp 31.000 abgeschlossene Ausbildungsverträge gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeute das für Westdeutschland ein Plus um 11,1 Prozent, für Ostdeutschland um 4,7 Prozent.
"Die Ausbildungsbereitschaft in der Wirtschaft ist hoch", erklärte der ZDH-Präsident. Gleichzeitig aber bleibe die Zahl der Schulabgänger auf einem niedrigen Niveau. Für die Betriebe werde daher die Fachkräftesicherung in diesem Jahr wieder schwierig. Schon 2011 seien 11.000 Ausbildungsplätze im Handwerk unbesetzt geblieben.
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