Arbeitsministerin: Norden muss dem Süden helfen
Von der Leyen fordert europaweiten Markt für Ausbildung
München (AFP) - Vor dem Hintergrund der hohen Jugendarbeitslosigkeit vor allem in südlichen EU-Ländern hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) einen europaweiten Ausbildungsmarkt gefordert. Im Norden gebe es mittlerweile zehntausende unbesetzte Ausbildungsplätze, während im Süden viele junge Menschen "trotz guter Abschlüsse" keine Chance bekämen, sagte sie der "Süddeutschen Zeitung". Das bereits bestehende Netz europaweiter Arbeitsvermittlung, "Eures", müsse endlich von allen Arbeitsagenturen genutzt werden und auch die Vermittlung von Ausbildungsplätzen übernehmen, forderte sie.
Auszubildender
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Der Norden müsse dem Süden dabei helfen, eine Berufsausbildung etwa nach dem Vorbild der "dualen Ausbildung" aufzubauen, wie sie in Deutschland üblich sei, sagte von der Leyen weiter. Für passende Projekte in diesen Bereichen stünden kurzfristig 7,3 Milliarden Euro ungenutzter Mittel aus dem europäischen Sozialfonds zur Verfügung, sagte die CDU-Politikerin nach Gesprächen mit der EU-Kommission in Brüssel.
Artikel vom 22.06.2012
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