Eigenheim und Wohneigentum:

Wann sich Investieren lohnt

Momentan locken niedrige Zinsen viele Deutsche zum Bau oder Kauf eines Eigenheims. Gleichzeitig führt der drohende und in manchen Banken bereits angekommene Minuszins auf das eigene Ersparte dazu, dass gerade ältere Hausbesitzer ihre Immobilie durch Modernisierungen aufwerten möchten. Doch welche Maßnahmen gelten dabei überhaupt als Modernisierung und wie steht der deutsche Häuser- und Wohnungsmarkt tatsächlich da?

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Renovierung und Modernisierung zahlt sich aus!

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Modernisierung oder Instandhaltung?
Wer Kapital in sein Eigenheim steckt, der legt es langfristig betrachtet gut an. Denn durch etwaige Verbesserungen lässt sich dem langsamen Wertverlust des Hauses entgegenwirken und man profitiert als Bewohner auch selbst von den Maßnahmen. Normale Verschönerungen wie neue Tapeten für Küche, Wohnzimmer und Co., der Fassadenanstrich oder das Auswechseln der Dachziegeln sind dabei eher der Instandhaltung zuzurechnen. Diese wirkt dem Wertverlust zwar entgegen, steigert das Haus aber nicht unbedingt im Wert. Die gängigsten Modernisierungen hingegen sind Maßnahmen zur Energieeinsparung wie eine verbesserte Dämmung und Isolation. Auch eine Baderneuerung bietet mit neuen Sanitäranlagen eine gute Kapitalanlage und Wertsteigerung der eigenen Immobilie.
Zahlen zum deutschen Häusermarkt
In einigen deutschen Städten wird die Nachfrage nach Wohnraum und damit auch die Miete dermaßen steigen, dass die Instandhaltung allein die Eigentümer stetig ein Stückchen reicher werden lässt. Schließlich werden die Städte dieser steigenden Nachfrage kaum schnell genug mit einem größeren Angebot begegnen können. Laut diesen Zahlen von Statista dürfen sich insbesondere die Bayerischen Hauseigentümer über eine größere Nachfrage an Wohnraum in ihrem Wohngebiet freuen. Allerdings haben scheinbar auch die deutschen Baufirmen auf die konstante Nachfrage reagiert. Laut dieser Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Wohngebäude im Februar diesen Jahres satte 1,7 Prozent höher als noch im gleichen Monat 2016.
Für welche Verschönerung oder Modernisierung man sich auch entscheidet, in jedem Fall werden sich beide Formen langfristig lohnen. Eigentümer profitieren selbst von neuen Farben oder Bädern und der Vermieter findet sicher schneller Interessenten für seine Wohnung, die auch bereit sind, etwas mehr für die Räumlichkeiten zu zahlen.

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