Größerer Marktanteil für E-Commerce?

Weihnachtsgeschäft 2015

Die Konsumlaune und damit der Beginn des Weihnachtsgeschäfts ist in Deutschland auch in diesem Jahr wieder immens. Auch wenn die Verbände und Unternehmen über einen verhaltenen Einstieg der Konsumenten sprechen, ist das wohl eher der traditionellen Skepsis als den tatsächlichen Erwartungen geschuldet. Am spannendsten ist die Frage, wie viel vom Lebkuchen sich der E-Commerce abschneidet.

Seit dem Jahr 2000 ist eine stetig und fast lineare Steigerung zu beobachten gewesen, die seit drei Jahren an Fahrt aufgenommen hat. Je nach Art der statistischen Erhebung und der empirischen Grundlage ist ein "Umkippen" des Marktanteils vom stationären in den online getätigten Handel schon dieses Jahr möglich.

E-Commerce auf dem Weg zur Hälfte

Im Weihnachtsgeschäft 2015 wird ein Umsatzvolumen von 86,7 Milliarden Euro (Handelsverband Deutschland HDE) hochgerechnet. Auch wenn der HDE das anteilige Onlinevolumen mit 11,2 Mrd. Euro angibt, ergeben viele Verbraucherstudien renommierter Beratungsgesellschaften ein anderes Bild. Der online getätigte Umsatz wird je nach Studie zwischen 40 und 50 Milliarden Euro veranschlagt. Bereits in diesem Jahr oder zeitnah in den nächsten Folgejahren wird der E-Commerce mehr als die Hälfte aller Ausgaben im Weihnachtsgeschäft an sich binden. Unschärfen in den Werten der realen Verteilung bringen unter anderem Mischkonsum. Niedergelassener Einzelhandel verfügt über Onlineumsätze genauso wie Onlineshops des E-Commerce auch über stationären Handel vertrieben werden.

Stationäre und digitale Branchenprofiteure

Der Branchenindex der deutschen Verbände und Institutionen erhebt jährlich Daten zur Verteilung des Weihnachtsgeschäfts auf die Branchen. Die vornehmlich erst einmal unabhängig vom Einkaufsort beantwortete Frage von Konsumenten, was sie dieses Jahr verschenken möchten, ändert sich bezüglich stationärer und virtueller Kaufabsicht. Im stationären Handel dominieren 2015 die branchenübergreifenden Geschenkgutscheine, gefolgt von Büchern und Schreibwaren sowie Kosmetik und Körperpflege. Die Branchenaufschlüsselungen Computer und Bürotechnik sowie Telekommunikation landen in der Statistik des HDE weiter hinten, was nur schwerlich den Kaufpräferenzen im Weihnachtsgeschäft entspricht. Hier muss, und das wird von Beratungsgesellschaften in ihren Studien bestätigt, von einer überproportionalen Konsumentenwanderung in den technikaffinen E-Commerce ausgegangen werden.

Technische Affinität erhöht Bereitschaft zum Online-Kauf

Technische Geräte des digitalen Zeitalters gehören zu den großen Gewinnern des Weihnachtsgeschäfts 2015. Neben Smartphones sind Tablets und jüngst auch wieder Laptops und Notebooks zu den Rennern großer Konsumentengruppen mit starker Kaufkraft geworden. Diese technikaffinen Käufer nutzen naturgemäß die digitalen Vertriebswege in überproportionalem Maß und weisen dem E-Commerce gegenüber wesentlich geringere Hemmschwellen auf als Kunden im stationären Einzelhandel. Dazu kommt die größere Auswahl und Verfügbarkeit gewünschter Elektronik, die durch die grenzüberschreitende Logistik der Onlineshops entsteht. Diese Flexibilität und geografisch unbeschränkte Erhältlichkeit lohnen die Verbraucher Onlineanbietern und gewinnen über sichere und korrekte Abrechnungs- und Zahlungsmodi das notwendige Vertrauen, elektronische Weihnachtsgeschenke auf diesem Weg zu kaufen.

Vertrauen in Online-Geschäfte helfen dem Weihnachtsgeschäft

Während im stationären Einzellhandel Vertrauen über Präsenz und Personen entsteht, bestimmen im Onlinehandel transparente Geschäftsbedingungen und faire Zahlungs- und Lieferbedingungen. Mediafinanz implementiert die für den reibungslosen Waren- und Zahlungsverkehr benötigten Werkzeuge und sorgt für stabile Geschäftsbeziehungen. Durch ein individuell anpassbares Forderungsmanagement hilft es, die wachsenden Konsumentenzahlen im Onlinebusiness im Griff zu behalten und das Weihnachtsgeschäft nicht nur 2015, sondern auch in den nächsten Jahren für alle Beteiligten erfolgreich zu gestalten.

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