Gewerkschaftsaktionen in Mercedes-Werken

Weitere Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

Stuttgart/Frankfurt (AFP) - Im aktuellen Tarifstreit in der Metall und Elektroindustrie hat die IG Metall ihre Warnstreiks fortgesetzt. Betroffen ist nach Gewerkschaftsangaben unter anderem ein Mercedes-Benz-Werk im baden-württembergischen Rastatt. Am Abend sollte auch in einem Werk des Autobauers im rheinland-pfälzischen Wörth eine Aktion beginnen. Vereinzelte Warnstreiks sind darüber hinaus in Hessen und Thüringen geplant.
IG-Metall-Demonstration in Gifhorn Bild anzeigen
IG-Metall-Demonstration in Gifhorn © AFP

Die IG Metall hatte am Sonntag eine Warnstreik-Welle gestartet, um Druck auf die Arbeitgeber auszuüben. Weil der Montag ein Brückentag ist und viele Firmen die Produktion heruntergefahren haben, seien zu Wochenbeginn nur "vereinzelte Aktionen" angesetzt worden, sagte eine IG-Metall-Sprecherin in Frankfurt.

Die IG Metall will für die bundesweit rund 3,6 Millionen Beschäftigten der deutschen Metall- und Elektroindustrie 6,5 Prozent mehr Lohn, die unbefristete Übernahme von Ausgebildeten und mehr Mitsprache beim Einsatz von Leiharbeitern. Die Arbeitgeber bieten ein Lohnplus von 3,0 Prozent für eine Vertragslaufzeit von 14 Monaten und lehnen die übrigen Forderungen ab.

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