Mittelfristig anhaltende Konjunkturschwäche erwartet

Weltbank schraubt Wachstumsprognose für China runter

Peking (AFP) - Wegen der anhaltenden Nachfrageschwäche im In- und Ausland hat die Weltbank ihre Konjunkturprognose für China nach unten korrigiert. Im laufenden Jahr werde sich das Wachstum auf 8,2 Prozent abschwächen, teilte das Institut mit. Noch zu Jahresbeginn hatte die Weltbank China ein Wachstum von 8,4 Prozent vorhergesagt. Im vergangenen Jahr war die chinesische Wirtschaft um 9,2 Prozent gewachsen, 2010 noch um 10,4 Prozent.
Auto-Produktion in China Bild anzeigen
Auto-Produktion in China © AFP

Im Verlauf des Jahres werde sich die Konjunktur in dem Land noch weiter abkühlen, sagte Weltbank-Chefökonom für China, Ardo Hansson. 2013 soll das Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt wieder leicht anziehen auf 8,6 Prozent. Gründe für die Flaute seien die schleppende weltweite Konjunktur und die anhaltenden Bemühungen der Regierung in Peking, die Inflation zu begrenzen.

China fürchtet, dass ein Wachstumseinbruch bei gleichzeitigen Preissteigerungen im Inland Arbeitslosigkeit und soziale Unruhen schüren könnte. Der Weltbank-Prognose zufolge dürfte die Inflation im laufenden Jahr auf 3,2 Prozent fallen.

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