2012 niedrigster Stand seit Wiedervereinigung erwartet

Weniger Existenzgründungen wegen guter Arbeitsmarktlage

Berlin (AFP) - Wegen der guten Lage am Arbeitsmarkt erwartet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) laut einem Pressebericht ein Rekordtief bei der Zahl der Existenzgründungen. Im Jahr 2012 werde es voraussichtlich erstmals deutlich weniger als 400.000 Existenzgründungen geben und damit so wenig wie noch nie seit der Wiedervereinigung, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf den "Gründungsreport 2012" des DIHK.
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"Das Gründungsinteresse in Deutschland nähert sich einem Tiefstand", sagte DIHK-Chef Hans Heinrich Driftmann der Zeitung. Ein wichtiger Grund sei die deutlich gestiegene Zahl offener Stellen. "Vor allem wegen der guten Entwicklung am Arbeitsmarkt wollen weniger Menschen ihr eigener Chef sein", sagte Driftmann. Ermutigend sei jedoch das steigende Interesse von Frauen an der Gründung eines eigenen Unternehmens. Ihr Anteil an den Interessierten, die wegen einer Unternehmensgründung bei den örtlichen IHK-Beratern vorsprechen, habe sich seit 2002 von 33 auf 41 Prozent erhöht.

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