Experten hatten nur mit einer Verlangsamung des Wachstums auf 2,5 Prozent gerechnet. Als Grund für die Abschwächung nannte das Handelsministerium einen Rückgang der Investitionen der Unternehmen. Außerdem habe der Staat seine Ausgaben weiter zurückgefahren. Die Verbraucher gaben dagegen mehr Geld aus, die Konsumausgaben stiegen im ersten Quartal um 2,9 Prozent an.
"Die US-Wirtschaft wächst eindeutig, aber zu langsam, um die Arbeitslosigkeit bedeutend zu drücken", erklärte Josh Bivens vom Economic Policy Institute. Die Arbeitslosenquote beträgt derzeit 8,2 Prozent. Die Lage am Jobmarkt und die Konjunktur gelten als wichtige Faktoren, ob Präsident Barack Obama im November für eine zweite Amtszeit wiedergewählt wird.
Das Weiße Haus pries die Zahlen als elftes Quartalswachstum in Folge seit dem offiziellen Ende der Rezession im Juni 2009. Das "anhaltende Wachstum" der Wirtschaft sei "ermutigend", sagte Obamas Wirtschaftsberater Alan Krueger. Allerdings sei "zusätzliches Wachstum" nötig, um die während der Wirtschaftskrise verlorenen Jobs zu ersetzen.
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