Insolvenzverwalter findet keinen Käufer - Kündigung für rund 60 Beschäftigte

Wurstfirma Wilke wird abgewickelt

Korbach (AFP) - Nach dem Skandal um keimbelastete Wurst und damit möglicherweise in Verbindung stehenden Todesfällen wird der Hersteller Wilke abgewickelt. Der Insolvenzverwalter Mario Nawroth teilte am Freitag mit, er habe keine Nachfolgelösung für den Geschäftsbetrieb der Firma in Nordhessen gefunden. Den 62 Beschäftigten sei gekündigt worden.
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Wurstbetrieb Wilke bleibt geschlossen © AFP

In Wurstwaren von Wilke waren im März 2019 schädliche Bakterien, sogenannte Listerien, festgestellt worden. Das Robert-Koch-Institut bringt damit mehrere Todesfälle in Verbindung. Am 1. Oktober 2019 hatte der Landkreis Waldeck-Frankenberg den Betrieb in Twistetal-Berndorf stillgelegt. Eilanträge der Firma dagegen hatten vor Gerichten keinen Erfolg.

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