Laut ZEW gehen die Finanzmarktexperten insgesamt von einer weiter positiven Entwicklung der deutschen Wirtschaft im kommenden Halbjahr aus. ZEW-Präsident Wolfgang Franz verwies aber auf die bestehenden Risiken. "Dass der Indikator im April auf der Stelle tritt, zeigt allerdings, dass der realwirtschaftliche Optimismus durch erhebliche Risiken gebremst wird, wie beispielsweise die Konjunkturschwäche wichtiger Handelspartner, die Entwicklung der Rohstoffpreise und die Staatsschuldenkrise in der Eurozone", erklärte Franz.
Die aktuelle konjunkturelle Lage bewerteten die Experten im April ebenfalls leicht besser, der entsprechende Indikator stieg um 3,1 Punkte auf 40,7 Punkte. Die Konjunkturerwartungen für die Eurozone stiegen im April um 2,1 Punkte im Vergleich zum März und liegen nun bei 13,1 Punkten. Die aktuelle Konjunkturlage des Euroraums bewerteten die Experten aber zurückhaltender, der Indikator fiel um 0,6 Punkte auf minus 49 Punkte.
Für den Index befragte das ZEW vom 2. April bis 16. April insgesamt 275 Analysten und institutionelle Anleger.
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